Dörnsteinbach – Schneppenbacher Höhe – Oberschur

Es war erste warme sonnige Tag 2013 und wir machen eine kleine Runde um Krombach herum. Der Frühling kann kommen!

Steckbrief

Region: Kahlgrund
Länge: 10,7 km
Wanderzeit: 4:05 h
Davon in Bewegung: 2:43 h
Bergauf: ca. 200 m
Bergab: ca. 200 m
Höchster Punkt: 350 m
Tiefster Punkt: 215 m
Schwierigkeit: sehr einfach

Planung

Es ist Mitte April und der Frühling wagte sich bisher noch nicht richtig hervor. Für das Wochenende sind hohe Temperaturen von über 20°C angesagt und alle sehnen sich nach Sonne. Da der Steinofen befeuert werden möchte einigen wir uns auf einen kleinen Spaziergang mit abschliessendem Pizzaessen.

Wegbeschreibung

Wir treffen uns erst um 11:30 Uhr am Sportplatz in Dörnsteinbach. Der Weg führt vorbei am Sportplatz und Waldrand direkt hinab nach Krombach. Der Boden ist von den Regenfällen noch aufgeweicht und matschig, aber man hat einen wunderbaren Ausblick auf die Höhen des Kahlgrunds.

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Kurz vor der Ortschaft biegen wir links ab und laufen durch ein kleines Tälchen an den Häusern vorbei zur Straße. Auf der anderen Seite gehen wir direkt auf die Scheppenbacher Höhe. Unser Blick streift über die Ortschaften Geiselbach und Omersbach und die Waldsäume jenseits des Omersbacher Tals. Dort drüben ist auch der Frohnbügel sichtbar, der Teil einer anderen Wanderung hier in der Gegend war.

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Wir folgen dem Höhenweg bis zum Kalmushof. Die Gaststätte ist der älteren Generation  noch unter dem Beinamen “Schnapsranch” bekannt. Wir machen hier einen Zwischenstopp für ein Erfrischungsgetränk, der länger als erwartet ausfällt.

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Wir queren die Straße zum Landwirtschaftsbetrieb und staunen nicht schlecht über eine Perle der Geschäftstätigkeit: Nagelstudio und Schweinezucht! Und nebenan eine Biogasanlage – nicht ganz unumstritten und letztes Jahr abgebrannt. Wir durchqueren den Hof und gelangen querfeldein über die Wiese ins Ohlenbacher Tal.

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Das Ohlenbacher Tal ist das Highlight unserer kleinen Strecke. Der obere Teil ist naturbelassen. Der flache Ohlenbach fliest malerisch durch den Wald. Wenig später kommen wir auf einen kleinen Weg und rechts von uns erstrecken sich alte Pferdekoppeln mit umgestürzten Bäumen und alten Scheunen. Es ist wunderbar ruhig und die warme Sonne versetzt uns in träumerische Stimmung.

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Am Ende des Tals überqueren wir die Hauptstraße in Unterschur und gehen direkt hinauf Richtung Sportplatz und Hof Hauenstein. Auf dem Sportplatz wird wie immer Fußball gespielt. Wir pilgern mit vielen Anderen auf dem sonnigen Weg zum Hauenstein. Eine Einkehr dort sparen wir uns heute, wir haben heute Abend ja noch ein Pizzaessen mit selbstgemachter Pizza im Steinofen vor uns.

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Die Wildzucht kurz vor Oberschur erregt nochmal unsere Aufmerksamkeit und unser Gespräch fällt auf den letzten und einzigen Pferdemetzger im weiten Umkreis. Das Thema ist aktuell geworden durch die Lebensmittelskandale rund um das Pferdefleisch in Billiglasagnen. Wir werden mit Sicherheit in naher Zukunft auch mal ein Pferdekotelette auf den Grill werfen 🙂

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Leicht hungrig gönnen wir uns am Obsthof Hauenstein noch eine Runde lokales Obst: Birnen, Äpfel und Bananen. So leid es mir tut und so gerne man lokale (Obst-)Bauern unterstützen möchte: Meine Birne hat knapp 1€ gekostet. Im Supermarkt bezahle ich für eine Biobirne etwa die Hälfte und muss dafür nicht weit aufs Land hinaus fahren. Irgendwie lohnt sich das einfacht nicht, außer man folgt einer sehr strengen ökologischen Ideologie.

Unsere Wanderung endet kurz darauf am Ausgangspunkt in Dörnsteinbach.

Fazit

Die kleine Runde ist mit den schönen Ausblicken über den Kahlgrund und den romatischen Ohlenbacher Tal für einen Nachmittagsspaziergang bestens geeignet. Kombiniert mit einer Einkehr wird daraus immer ein schöner Tag.

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Bischborner Hof – Aurora – Hafenlohrtal

Meine erste Wanderung im Jahr 2013 führt vom Bischborner Hof zum Forsthaus Aurora, dann hinab ins Hafenlohrtal nach Lichtenau und wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Steckbrief

Region: Spessart
Länge: 18,8 km
Wanderzeit: 6:14 h
Davon in Bewegung: 4:24 h
Bergauf: 670 m
Bergab: 670 m
Höchster Punkt: 602 m
Tiefster Punkt: 255 m
Schwierigkeit: einfach

Planung

Die spontane Planung übernahm David. Wir telefonierten uns um 9:00 Uhr zusammen und gingen um 11:00 Uhr los.

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt meiner ersten Wanderung in diesem Jahr(!) ist der Wanderparkplatz am Bischborner Hof. Wie üblich sind wir pünktlich und warten eine halbe Stunde auf den Organisator. Es ist saukalt, Lutz und Tina bleiben bei den gefühlten -10°C im Auto. Die beiden haben einen Opel Astra, dessen Batterie nach 20 Minuten schlapp macht, weil das Licht brannte. Unsere Meinung über die Qualität von Opel lassen wir lieber mal unerwähnt…

Um 11:00 kommt der Rest der Truppe und wir laufen los. Gut eingepackt wie eine Zwiebel (Funktionsunterhemd und -hemd, dicker Baumwoll-Troyer und die obligatorische Armeejacke, zwei paar Fingerhandschuhe und Wollmütze) geht es los.

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Der Weg ist breit und gut zu gehen. Schneereste auf dem Weg sind die letzten Zeugen des Winters. Der Weg steigt langsam bis zur Klosterkuppel an. Hier erreichen wir den höchsten Punkt unserer Wanderung mit 552m. Interessant: Die Abweichung zwischen der vom GPS des Mobiltelefons (Samsung Galaxy S2, Locus Pro) gemessenen Höhe und der Wirklichkeit beträgt ganze 50m. Das haben wir schon häufiger bemerkt, insbesondere sind die Unterschiede zwischen Tobis iPhone und meinem Samsung weit ausserhalb von Messungenauigkeiten.

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Ab der Klosterkuppel geht es zügig zum Forsthaus Aurora. Der Schnee schwindet, aber obwohl wir fast April haben, ist vom Frühling noch wenig zu spüren. Kaum Vogelzwitschern, kaum junge Triebe oder Blütenansätze an den Bäumen und Sträuchern. Man fühlt sich wie im späten Herbst. Wir freuen uns auf eine warme Mahlzeit.

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Die Karte in der Gaststätte ist kurz und knapp. Eier mit und ohne Speck, Bratwurst mit Brot oder Kraut, Wurst- und Vesperplatte. Leider gibt es keine Gulaschsuppe. Dafür Martinsbräu Hefeweizen aus Marktheidenfeld. Das schmeckt uns sehr gut und die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten und die Toiletten sind standesgemäß beheizt!

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Mit viel Überwindung brechen wir wieder auf. Die Frühlingssonne kommt durch die Wolkendecke und taucht den kahlen Wald in lang ersehntes helles Licht. Kalt bleibt es trotzdem. Der Weg führt uns sehr zügig ins Hafenlohrtal nach Einsiedel.

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Den Weg von Einsiedel nach Lichtenau kennen wir schon von der Tour im Sommer. In Einsiedel hat sich nicht viel getan, es wurde nur etwas entrümpelt. Der Schotter auf dem Weg nach Lichtenau hat sich zum Glück zwischenzeitlich gesetzt, es läuft sich nicht mehr so unangenehm wie damals. Aber es ist natürlich noch kein Vergleich zu weichem Waldboden.

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Im Gasthaus Hochspessart wärmen wir uns bei einem Kaffee und Kuchen auf. Es gibt einen sehr leckeren Kirsch-Streusel-Kuchen. Was uns nach der Zeit an der frischen Waldluft unangenehm auffällt: es müffelt im Gastraum wie in einem alten Heimatmuseum.

Von Lichtenau gehen wir den direkten Weg zurück zum Bischborner Hof. Die Steigung ist moderat und stellt kein Problem dar. Teile des Wegs sind wegen Baumfällarbeiten gesperrt, weshalb wir das letzte kurze Stück die Straße entlang laufen.

Fazit

Der Weg ist gut gangbar und ab dem Forsthaus Aurora auch abwechslungsreich. Für die Premiere im Jahr 2013 war die Länge genau richtig. Die Wegbeschaffenheit im Tal sind deutlich besser geworden. Im Frühling und Frühsommer wird die Strecke vermutlich am Schönsten sein. Im Forsthaus Aurora gibt es gute Wandererverpflegung, das Gasthaus Hochspessart empfand ich als veraltet.

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Rundweg Rückersbach – Rothengrund

Immer wenn ich mal zwei Stunden frische Luft brauche, laufe ich meine kleine Hausstrecke von Rückersbach über Rothengrund, dann Richtung Hahnenkamm und am Waldrand zurück nach Rückersbach.

Steckbrief

Region: Spessart / Rückersbach
Länge: 11,0 km
Wanderzeit: 2:40 h
Davon in Bewegung: 2:15 h
Bergauf: 425 m
Bergab: 425 m
Höchster Punkt: 466 m
Tiefster Punkt: 263 m
Schwierigkeit: einfach

Planung

Es ist ein herrlicher Spätsommertag, die Rückersbacher Kerb geht ihren gewohnten Gang und in Ermangelung anderer Alternativen ist das ein guter Anlass, bei frischer Luft und schönem Wetter die Gedanken zu ordnen und den Kopf wieder frei zu bekommen. Die Planung ist kurz: Einfach loslaufen 🙂

Wegbeschreibung

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Es geht wie immer los am Hundeplatz oberhalb von Rückersbach. Vorbei am Seminarzentrum mit dem Biergarten gehe ich zum Wasserhaus und von dort Richtung Reichenbacher Wanderheim.

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Im Buchenwald nach dem Wasserhaus geben die Vögel in der Nachmittagssonne ein Konzert. Zwei Spechte spielen im Duett Staccato: Tak-Tak-Tak, Tok-Tok-Tok, bis zum Wanderheim ist das Klopfen der beiden zu genießen. Da weiss man, woher der Spessart seinen Namen hat.

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Am Wanderheim verlässt der Weg den Wald und führt durch die Streuobstwiesen. Die Bäume hängen voll von Kelteräpfeln, doch leider werden nur noch wenige der Bäume geerntet. Es eröffnet sich ein weiter Blick über das Hohler Tal und die Höhen beim Hauenstein. Das Panorama ist im Frühjahr besonders reizvoll, wenn viele blühende Kirsch- und Apfelbäume wie Schneebälle die grünen Wiesen zersprenkeln.

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Mein Weg führt mich über eine Traktorspur durch die Streuobstwiesen hinab zum Gewerbegebiet “Hutzelgrund”. Die Straße wird überquert und nach wenigen Metern bin ich am Hohlenbach. Hier ist es viel schöner als auf der vielbefahrenen Straße. Der Bachlauf ist naturbelassen und auf den Feldern sind fast das ganze Jahr über Spatzen und Tauben unterwegs. Gelegentlich trifft man hier auch ein Bussardpärchen. Es geht am Bachlauf entlang und vorbei an alten Holzstapeln zum Ortseingang von Rothengrund.

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In Rothengrund folgt man der Straße über zwei Kehren hinauf zur neuen Marienkapelle. Die Steigung kann ganz schön schweißtreibend sein, dafür lässt es sich an der Kapelle gut ausruhen. Wer Sonntags um 12:00 Uhr hier oben ist, kann mit etwas Glück eine kleine Überraschung erleben. Zuerst beginnen die Glocken der Johannesberger Kirche zu läuten, kurz darauf stimmen die Rückersbacher und Reichenbacher Kirche in den Kanon mit ein, dann kommt noch das Kirchengeläut aus Hohl und Gunzenbach hinzu und verhallt schließlich Richtung Mömbris.

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Von der Kapelle folge ich der Straße Richtung Heimbach und dann links hinauf auf die Höhe zwischen Rappach und Gunzenbach. Zur Rechten ist eine gemähte Wiese mit Windhose, die von Modellflugzeugfliegern und angehenden Gleitschirmpiloten genutzt wird.

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Kurz vor dem Wald kann man eine Variante des Wegs über das Strötzbachtal laufen. Ich entscheide mich heute aber für die kürzere Strecke durch den Wald. Hinter dem Wald kommt eine Feldscheune, Molkenberg bliebt links liegen. Am Waldrand ist eine kürzlich gemähte Wiese, die noch nach frischem Heu duftet. Da der heutige Tag dem Faullenzen verschrieben ist, nutze ich meine Jacke als Decke und lasse mir die Spätsommersonne auf den Pelz brennen 🙂

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Angespornt durch die Aussicht auf Kaffee und Kuchen auf der Kerb mache ich mich eine halbe Stunde später auf den Heimweg. Ich gehe zügig den Weg am Waldrand Richtung Rückersbach, immer mit einer schönen Aussicht auf das Hohler Tal in der Nachmittagssonne. Den Weg zum Wanderparkplatz an Hohler Chaussee (auch bekannt als  Staatsstraße 2443 ;-)) kürze ich auf einem ausgetretenen Pfad ab. Hier sind auch deutlich weniger hessische Ausflügler unterwegs. Der Wanderparkplatz ist mal wieder fest in hessischer Hand!

Fazit

Der Weg eignet sich prima für einen kurzen Abstecher in die Natur. Die Wege sind alle sonnig und mit offener Aussicht auf den Kahlgrund. Mit einem Abstecher zum Hahnenkamm und durch das Strötzbachtal wird aus dem kurzen Spaziergang schnell eine Tagestour.

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Niedersteinbach – Omersbacher Tal

Der erste Septembersonntag kommt mit einem Superwetter daher. Sonne und 25°C am Nachmittag! Wir gehen spät los und laufen einen Klassiker: Die Runde von Niedersteinbach über Dörnsteinbach nach Geiselbach und durchs Omersbacher Tal zurück.

Steckbrief

Region: Spessart
Länge: 15,0 km
Wanderzeit: 4:36 h
Davon in Bewegung: 3:35 h
Bergauf: 513 m
Bergab: 513 m
Höchster Punkt: 411 m
Tiefster Punkt: 193 m
Schwierigkeit: einfach

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Wanderung am Friedhofsparkplatz in Niedersteinbach. Der Weg führt durch den Wald eigentlich direkt auf die Höhe. Wir gehen an der ersten Abzweigung links und suchen uns den Weg auf alten Rückewegen und Wildpfaden nach Dörnsteinbach.

Über Dörnsteinbach gehen entlang der typischen Streuobstwiesen zum Sportplatz und folgen ab hier dem Kulturweg Birkenhainer Straße 1 bis nach Omersbach. In Omersbach wollten wir ein einer Gaststätte kurz haltmachen, aber die Gaststätte “Zur Schönen Ausssicht” an der Ortsdurchfahrt hat noch Sommerferien. Schade.

Wir entschliessen uns unser Glück im nahegelegenen Geiselbach zu suchen. Am sehr schönen und gepflegten Kirchplatz liegt der Bayerische Hof, in dessen Biergarten wir eine kleine Erfrischung zu uns nehmen. Hier merkt David, als er mit dem Foto herumspielt, dass ich gar keine Speicherkarte in der Kamera habe. Mist! Ich nutze ab hier mein Smartphone zum Fotografieren.

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Leicht beschwipsts gegen wir weiter zum Hof Frohnbügel oberhalb des Omersbacher Tals. Von hier hat man eine fulminante Sicht über die Hügel des Kahlgrunds. Wir folgen dem Weg hinab ins Tal.

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Durch das Omersbacher Tal und an den Hängen entlang führen viele Wege und Pfade. Der schönste und lohnenswerteste ist der Naturpfad zur Teufelsmühle und von dort weiter immer durch die Auen des Geiselbachs.

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Die Jausenstation an der Teufelsmühle hat leider geschlossen, daher entfällt der obligatorische Kaffee. Ab der Mühle wird der Weg zum Pfad und führt durch mannhohes Drüsiges Springkraut, deren vollen Samenkapseln bei der kleinsten Berührung explodieren. Cool 🙂

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Das untere Tal wird bestimmt durch zahlreiche Fischteiche. Ein Graureiher erhebt sich -aufgeschreckt durch uns- mit majestätischen Flügelschlägen auf einen Baumwipfel um uns von dort ob seines entgangenen Fanges zu beschimpfen. Armer Vogel, du wirst schon noch einen Karpfen erwischen!

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Abgeblühte Melisse erfüllt das Tal mit einem sehr intensiven Geruch, wie in einem Teekessel! Der Weg entlang des Parks des Forsthotels ist schnell zurückgelegt, jetzt folgt der kurze unangenehme Teil entlang der Landstraße zurück nach Niedersteinbach.

Fazit

Der Weg ist einfach und jedesmal wieder schön, insbesondere bei solch tollem Sommerwetter. Im Tal ist uns keine Menschenseele begegnet, was auf dem Pfad besonders toll war. Der letzte Teil auf der Landstraße ist nervig, aber leider nicht zu vermeiden. Was solls, die Runde gehe ich immer wieder gerne.

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Lichtenau – Karlshöhe – Hafenlohrtal

Ohne große Planung erwanderten wir im Juli 2012 den Wandervorschlag des Spessarthefts. Es geht von Lichtenau zur Karlshöhe und im Hafenlohrtal zurück nach Lichtenau.

Steckbrief

Region: Spessart / Hafenlohrtal
Länge: 22 km
Wanderzeit: 6:55 h
Davon in Bewegung: 4:42 h
Bergauf: 1070 m
Bergab: 1070 m
Höchster Punkt: 587 m
Tiefster Punkt: 242 m
Schwierigkeit: sehr einfach

Planung

Die Planung war einfach. Freitag Nachmittag wurde für Sonntag gutes Wetter angesagt und damit war klar, dass am Sonntag eine Wanderung ansteht. David suchte Samstag Nacht die Route aus und wir telefonierten/smsten uns am Sonntag früh zusammen. Treffpunkt war der Parkplatz an der Autobahnausfahrt Hösbach, von wo wir zusammen ins Hafenlohrtal aufbrachen.

Wegbeschreibung

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Wir parken am Behelfsparkplatz Lichtenau und überqueren die Halfenlohr an der Gaststätte “Hoher Knuck”. Eine breite und neu geschotterte Forststraße führt uns auf den Bayerskopf. Da durch eine Baustelle die Brücke in Lichtenau gesperrt ist, begegnen wir unterwegs mehreren orientierungslosen Autofahrern, die hier eine Umleitung vermuten und uns nach dem Weg fragen: Zurück natürlich und immer schön im Tal bleiben!

Auf dem Bayerskopf haben wir den größten Anstieg hinter uns uns machen kurz Rast.

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Es geht weiter Richtung Forsthaus Neubau. Hinter einem Wildgatter wird der Weg endlich zu einem Waldweg, was das Laufen gleich viel angenehmer gestaltet. An der Kreuzung unterhalb des Forsthauses entscheiden wir uns für die längere Variante des Wegvorschlags und laufen gerade aus weiter zur Karlshöhe. Der Weg ist wieder eine geschotterte Waldautobahn und wird erst nach dem hohlen Baum zum Pfad.

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Auf der Karlshöhe ist für die Jahreszeit erstaunlich wenig Betrieb. Jeder bestellt sich eine Kleinig- oder Größigkeit zu essen und zu trinken. Das dunkle Keilerweizen ist wie immer gut, der selbsgemachte Streußelkuchen ebenfalls, aber der Kartoffelsalat zum Leberkäse scheint aus einem Eimer zu kommen.

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Von der Karlshöhe gehen wir auf der Forststraße (wieder!) hinab ins Hafenlohrtal zum Lindenfurter Hof. Ab hier folgen wir dem Fuß- und Radweg durchs Hafenlohrtal und kommen vorbei an Einsiedel und Erlenfurt. Am Wegesrand plätschert die Hafenlohr vor sich hin und viele Fischteiche bestimmen das Landschaftsbild. Der gesamte Weg ist leider ebenfalls frisch geschottert und nicht gewalzt! Das Laufen auf grobem Schotter macht nur begrenzt Spass. O-Ton Tobias: “Drecksweg”. Erst nach Erlenfurt wird der Weg eine kurzes Stück wieder zu einem Waldpfad.

Gegen 17:30 sind wir wieder zurück auf dem Parkplatz in Lichtenau. Hier trennen sich unsere Wege, ich fahre zum Grillen wieder nach Hause, der Rest der Truppe macht sich auf ins Bräustüble Marktheidenfeld zum Schäufeleessen.

Fazit

Der Weg verläuft hauptsächlich auf breiten Forststraßen und ist äußerst leicht zu gehen. Die Steigung an Anfang ist vernachlässigbar. Der erste Teil des Wegs wird durch Wald bestimmt und bietet kaum Aussicht auf die umliegende Landschaft.

Im Hafenlohrtal sorgen die kleinen Gehöfte zusammen mit der Auenlandschaft und den Fischteichen für Abwechslung.

Nahezu alle Forstwege waren in unserem Fall neu geschottert oder nach Rückearbeiten wiederhergestellt. Das hat uns leider gar nicht gefallen! Der Weg ist sicher um einiges netter, wenn die Wege wieder etwas betagter und gängiger sind.

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Eselsweg Nord

Über die Osterfeiertage 2012 sind wir den nördlichen Teil des Eselwegs im Spessart gegangen. Drei Etappen führten uns von Schlüchtern über Mernes und Wiesen nach Königshofen.

Steckbrief


Region: Spessart
Länge: 58.9 km
Wanderzeit: 14:54 h
Davon in Bewegung: 12:39 h
Bergauf: 1949 m
Bergab: 2121 m
Höchster Punkt: 587 m
Tiefster Punkt: 234 m
Schwierigkeit: einfach

Planung

Recht kurzfristig haben David, Sabine und ich uns entschlossen, eine kleine Mehrtageswanderung irgendwo bei uns in der Gegend zu machen. Die ausgezeichneten Fernwanderwege im Spessart sind überschaubar: Birkenhainer Straße, Spessartweg 1 und 2 und Eselsweg. Da wir den nördlichen Teil des Spessart nicht wirklich kennen, entschlossen wir uns für den Eselsweg. Unterkünfte haben wir vorgebucht, das waren die Gaststätte “Zum Jossatal” in Mernes und der Berghof in Wiesen. Die Anfahrt nach Schlüchtern übernahm mein Vater, das letzte Etappenziel war bei Sabines Eltern in Königshofen, um uns anschließend wieder nach Rückersbach fahren zu können. Also alles kein Problem.

Etappe 1: Schlüchtern – Mernes

Die ersten drei Kilometer vom eigentlichen Startpunkt des Eselswegs beim Bahnhof in Schlüchtern bis zum Waldrand sparen wir uns. Wir beginnen direkt am Ortsausgang von Schlüchtern mit der Wanderung. Das Wetter ist kälter als erwartet, die 12 Grad Celsius kommen uns nach dem superheißen Vorwochenende umso kälter vor. Wir sind nur mit leichtem Gepäck und mehreren Kilo(!) Presskopf in Dosen, etwas Brot und Wasser und dem obligatorischen Whiskey unterwegs. Die Grundverpflegung ist gesichert, aber ausbaufähig 😉

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Der Weg steigt zügig durch den Wald auf die Höhen oberhalb des Kinzigtals und darüber hinaus. Wir durchqueren Hohenzell, kommen an einem idyllisch gelegenen alten Gehöft vorbei und überqueren die Kreisstraße. Es geht hinab nach Bellings und am Bellinger Berg vorbei. Der Weg verläuft hauptsächlich auf Landwirtschaftswegen und ist sehr gut ausgeschildert.

Zwischen Bellings und dem Erlebnispark Steinau machen wir einen kurzen Abstecher zum Aussichtsturm “Bellinger Warte” und können einen kurzen Blick auf das Kinzigtal erhaschen. Die Sicht ist wetterbedingt leider eingetrübt. Was uns etwas enttäuscht, ist dass der Weg an der dem Kinzigtal abgewandten Seite des Höhenzugs entlang läuft. Die Aussicht über das Bellinger Tal ist zwar auch schön, aber mehr Aussicht über die Kinzig hätte sicher nicht geschadet.

An einer Schutzhütte nach dem Erlebnispark begrüßen uns vier Burschen aus Laufach. Die Vier sind ebenfalls auf dem Eselsweg bis nach Laufach unterwegs und wollen unterwegs biwaken. Wir probieren von ihrem Berggeist und lassen den Whisky natürlich auch nicht unangetastet.

Es geht weiter bis zum GolfClub Spessart e.V., wo wir auf einer der Bänke am Wegesrand rasten und die erste Dose Presskopf das Zeitliche segnet. Die Kälte macht sich bemerkbar, aber das Restaurant des Golfclubs macht auf uns Wanderer nicht den einladenden Eindruck, so dass wir zügig weitergehen. Mernes ist auch nur noch eine gute Stunde entfernt.

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Hinter dem Golfplatz tauchen wir endgültig in den Spessartwald ein. Der Weg wird pfadig, ist aber gut zu laufen. David klagt über ein Unwohlsein und leichtes Schwindelgefühl, was eigentlich gar nicht die Art dieses Naturburschen ist. Es geht alsbald hinab, durch eine Rodung und Aufforstung und wieder in den Wald. Mernes taucht recht plötzlich kurz hinter dem Waldrand auf. Der kleine Ort liegt idyllisch im Jossatal. Bis hierher sind wir insgesamt 21,1 km und 5:40 Stunden unterwegs.

Wir suchen zuerst unsere Unterkunft in der Gaststätte der Ortmitte auf. Wir haben Glück, obwohl noch nicht geöffnet ist, sind die Wirtsleute trotzdem vor Ort und wir können unsere Zimmer beziehen. Wir verabreden uns für eine halbe Stunde später für einen kleinen Ortsrundgang.

Mernes ist überschaubar aber ansehnlich. Die Gemeinde legt offenbar Wert auf das Dorfbild. An vielen Stellen sind kleine Plaketten mit Hinweisen auf die Herkunft und Vergangenheit der einzelnen Häuser angebracht. Nett. Wir machen einen Abstecher zum alten Pfarrheim und auf den Friedhof und stellen fest, dass 80 Prozent der Gräber von fünf Familien stammen. Unser Weg führt uns an der Jossa entlang kurz außerhalb des Orts und zurück zur Gaststätte. David fühlt sich noch unwohler und zieht sich aufs Zimmer zurück.

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Sabine und ich gehen noch auf zum alten Wasserwerk von Mernes. Das Industriedenkmal von 1913 beherbergt noch gut erhaltene Pumpen und Motoren. Leider ist abgeschlossen. Das Dach macht übrigens keinen guten Eindruck mehr, die Schindeln auf einer Seite weisen schon große Lücken auf. Um das Nebengebäude ist es noch schlechter bestellt. Schade, hoffentlich schafft es der Förderverein, das Nötigste wieder Instand zu setzen.

Etappe 2: Mernes – Wiesen

Am nächsten Morgen fühlt sich David so schlecht, dass er sich abholen lässt. Sabine nutzt die Gelegenheit um sich eine wärmere Jacke vorbeibringen zu lassen. Ich benötige nichts, ziehe aber vorsichtshalber zwei Hemden an.

Es hat über Nacht geschneit. Der Schnee blieb aber nur auf den Höhen liegen und ist hier auch schnell wieder verschwunden. Das Wetter im April macht was es will!

Gestärkt durch ein ausgiebiges und wirklich gutes Frühstück machen wir uns auf den Weg. Der Weg geht wieder hinauf zur Kreisstraße und folgt dieser eigentlich ständig auf einer parallel laufenden Forststraße. Wenn es keine Forststraße ist, dann ist es ein Trampelpfad hinter der zweiten Baumreihe. Das ist langweilig! Das Wetter ist auch nicht das beste, es ist kalt und ein Nieselregen hat eingesetzt. Brr, eklig. Sabine und ich verlieren uns in Gesprächen über Gott und die Welt und lenken uns dadurch von dem Weg ab.

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An einer Pferdekoppel oberhalb von Lettgenbrunn machen wir Rast. Bei schönem Wetter und ohne Wind hat man hier sicher einen schönen Blick auf die Ortschaft und die umliegenden Felder. Wir entscheiden uns, uns in Lettgenbrunn bei einem Kaffee aufzuwärmen. Unsere Wahl fällt auf den Sudetenhof am Ortsausgang Richtung Pfaffenhausen. Die andere Gaststätte in der Ortsmitte hatte geschlossen. Der Sudetenhof ist offenbar ein Landgasthof der gehobenen Klasse. Das Publikum ist entsprechend betagt und betucht, aber der Kaffee ist ausgesprochen lecker und vor allem heiß! Vermutlich kann man hier auch ausgezeichnet essen, ich werde es beim nächsten Mal ausprobieren 🙂

Hinter Lettgenbrunn geht es wieder in den Wald und weiter durch den Wald und durch den Wald und durch den … Wald. Einziger Lichtblick ist die Lichtung oberhalb von Flörsbach. Zu unserer Freude klart es kurz auf und wir genießen die wenigen Sonnenstrahlen auf einer Bank nahe dem Wanderparkplatz an der Straße.

Hier verlassen wir auch schon den Eselsweg. Wir gehen am nahgelegenen Wiesbüttsee vorbei nach Wiesen zum Berghof. Weitere 21,0 km und 5:04 Stunden werden unserem Wandererkonto gutgeschrieben.

Es ist erst Nachmittag, aber wir verspüren heute keine große Lust mehr, nochmal durch Wiesen zu streifen. Stattdessen machen wir es uns im Gastraum am offenen Grillfeuer gemütlich. Die Zeit mit Kaffee und Torte und später mit frischem Grillfleisch und zwei, drei Bier geht schnell vorbei und sorgt für einen angenehmen Abend nach einem nasskalten Tag.

Zu unserem Erstaunen wird im Berghof für die Fernbedienung eines Fernsehers von anno-dazumal und einer Bildschirmgröße ähnlich der eines modernen Smartphones 10 EUR Pfand verlangt. Sachen gibts!

Etappe 3: Wiesen – Königshofen

Das Frühstück ist enttäuschend und kein Vergleich zum Vortag. Alte aufgebackene Brötchen, die Wurst lieblos angerichtet aus der Plastikverpackung und welker Salat (wenn auch nur zur Deko) müssen nicht sein. Von einem Gastronomiebetrieb an einem Ostermontag darf man durchaus mehr erwarten!

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Wir gehen durch Wiesen zur Marienkapelle mit einem schönen Kreuzweg. Sabine hat sich eine Blase in den fast neuen Schuhen gelaufen, diese will versorgt werden. Tape gewinnt wieder einmal gegen Blasenpflaster. Hier schalte ich auch leider erst das GPS wieder an, daran muss ich mich erstmal gewöhnen.

Wir diskutieren den weiteren Weg. Entweder lang durch den Wald bis nach Schöllkrippen oder kurz durch den Wald bis Edelbach und dann am Waldrand entlang bis Schöllkrippen. Die Wahl ist nicht schwer, dennoch verschlechtert sich Sabines Stimmung mit jedem weitere Schritt durch den Wald und sie legt ein ordentliches Tempo vor. Ich bin froh, als wir bei Edelbach den Wald verlassen. Die Bäume und die schlechte Stimmung lassen wir zurück und spazieren über die Feldwege südlich der Kahl bis nach Schöllkrippen.

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Das Himmel klart auf und zwischen den dichten Kumuluswolken kommt die Sonne hindurch. Leider reicht ihre Kraft noch nicht, um uns in kalten Wind wirklich aufzuwärmen. Dafür hat man einen schönen Blick Richtung Schneppenbach und über die Omersbacher Höhen.Es fällt uns mal wieder auf, dass man vor der Haustüre so viele schöne Flecken hat, die man mittlerweile aus selbstverständlich empfindet oder die man so noch gar nicht entdeckt hat!

Wir nehmen uns vor, im Costa Verde einen Kaffee zu trinken, bevor wir das letzte Stück an der Kahl nach bis nach Königshofen aufbrechen. Sabine wettet, dass das Kaffee aufgrund des Feiertags sehr gut besucht ist, ich halte natürlich dagegen, dass bei dem kühlen Wetter wenig Ausflügler den ansonsten stark frequentierten Kahlweg bevölkern. Tut mir leid Sabine, Wette gewonnen! 🙂

Der Weg an der Kahl verläuft unspektakulär. Wir sind die einzigen, die heute nachmittag auf dem Rad- und Fußweg unterwegs sind. In den Ortschaften ist auch nicht viel los, die meisten werden das Wochenende im warmen Wohnzimmer verbracht haben. In ein solches gelangen wir dann auch bei Sabines Eltern. Nach 4:03 Stunden und 16,7 km gönnen wir uns noch ein Stück Kuchen, danach fährt uns Sabines Vater wieder nach Johannesberg.

Ich fand die Wanderung eigentlich nicht schlecht, für mich war es nach dem WInterschlaf eine gelungene Generalprobe für die anstehenden Korsikatour im Mai. Ein dickerer Pulli hätte nicht geschadet, aber schwamm drüber. David hatte einfach Pech, er lag noch eine Woche lang mit Fieber im Bett. Sabine war zurecht zwiegespalten. Sie hatte einen Weg mit viel Aussicht und wohl auch besseres Wetter erhofft. Ich kann den “Waldkoller” am letzten Tag gut verstehen, aber für ihre erste Mehrtagestour hat sie tapfer durchgehalten. Das nächste Mal wird es bestimmt besser!

Fazit

Der Weg ist einfach zu gehen mit guter Beschilderung, aber es fehlt an Aussicht. Lange Strecken verläuft der Weg durch tiefen Wald, das kann schnell eintönig werden und ist nur für hartgesottene Wanderer zu empfehlen. Andererseits ist das der Kern des Spessarts: Wald weit und breit.

Die Unterkünfte sind ordentlich und mit ca. 35 EUR pro Übernachtung inkl. Frühstück preislich angemessen. Die Zimmer im “Zum Jossatal” haben bei uns einen besseren Eindruck hinterlassen als im “Berghof”, dafür hatten hier das Abendessen und die Athmosphäre im Gastraum die Nase vorne.

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